So, leider immer noch kein freies Internet...

Gestern ist alles in die Brueche gegangen: Nach einer Nacht im superluxurioesen Bungalow (sogar mit Fernseher) hatten wir grad alles schoen gepackt und die Judith hat das Waegele zur Tuer rausgezogen als... es auf einmal seine Raeder verlor. Sie sind einfach abgebrochen!!! Das war dann schon mal die erste unglaublichkeit, die mit Hilfe von viel Klebeband aber relativ schnell wieder behoben werden konnte. Naechster Schock: wir laufen mit dem reparierten Waegele zur Rezeption als meine (also der Hannahs) Schuhbaendel sich verfingen und ich fiel. Ich fiel nicht einafch irgendwie, auf die Knie, auf die Haende oder so was normales , nein, ich viel direkt aufs Gesicht. Keine Ahnung wie das geht, auf jeden Fall hab ich jetzt ein nicht unbedingt blaues, aber aufgeschuerftes, geschwollenes und rotes Auge. (Bilder sollten bald folgen.)

So weit, so gut, im Endeffekt haben wir ein Taxi genommen und sind doch noch rechtzeitig zum Busterminal gekommen um ins schoene Cesky Krumlov zu fahren (dauert von Ceske Budejovice nur ne halbe Stunde...).  Hier angekommen waren wir erst mal ueberwaeltigt vom Hostel, das zwar zur gleichen Kette gehoert wie das in Prag aber viel goldiger ist. Das ganze ist in einemsehr alten verwinkelten haus mitten in der altstadt und einfach wunderschoen eingerichtet mit bunten waenden, gemuetliche kueche und so. unser lieblingsplatz ist eindeutig der balkon von dem man in einen schoenen innenhof in dem das travellers restaurant istsieht und dort laeuft den ganzen ag tolle musik und es ist herrlich!Einziehen konnten wir zwar erst mit dreistuendiger Verspaetung aber waehrenddessen erkundeten wir schon mal die Stadt- und die ist echt ein Phaenomen: man kann mit gutem Gewissen Sagen, dass kein inziger Mensch hier auf der Strasse einheimisch ist und dass kein einziger Laden etwas verkauft, was nicht zumindest teilweise auf die Beduerfnisse der Touristen abgestimmt ist. Zwar ist die Stadt trotzdem pitoresk verwinkelt und die Haeuser sind wunderbar rstauriert aber trotzdem ist der Gesamteindruck recht merkwuerdig. Wahrschenlich ist die este Reisezeit fuer hier der Winter.

Den Abend verbrachten wir mit 4 portugiesen in besagtem innenhof  mit Budweiser,Merlot und palatschinken mit eis und sahne (ohne zu bezahlen) es wurde ueber Stuttgart und Portugal, die nelkenrevolution und couchsurfing geredet und die ganze zeit lief cat empire oder manu chao!unterm sternenhimmel auf einer kleinen dachterasse weiter oben im hostel wurde dann noch was geraucht und als wir beide dann um eins in Bett gegangen sind war in der Bar die uebelste Party - alles vollgestopft mit Backpackern.

Fazit: Man sollte echt mal nach Portugal reisen, denn es ist vergleichbar billig wie tschechien und die portugiesen sind von der mentalitaet her viel laessiger und nicht so hektisch wie spanier es zu sein pflegen

heute sind wir seeehr spaet erwacht. um 11. jetzt warn wir in einer ausstellung von keith harring, egon schiele und jungen new yorker kuenstlern.

wir fahrn am donnerstag wahrscheinlich mit nem minibus vom hostel nach linz, und dann zum chiemsee, weil das schneller und mit weniger umsteigen geht als ueber muenchen.

lassts euch gut gehn, liebe gruesse!

14.8.07 14:29

bisher 9 Kommentar(e)     TrackBack-URL


LisaPisa (15.8.07 16:26)
Ich hab euch an Hannahs Adresse ne Mail geschickt, bitte schreibt bald zurück! Kuss und Gruss, Lisa


Däschmadame (18.8.07 20:02)
Hallo!

Nanu, irgendwas funktioniert hier nicht...


Däschmadame (18.8.07 20:02)
Bonjour madesmoiseles!

So, hört sich ja alles ganz interessant an, was ihr so schreibt... Bitte ladet sobald es geht ganz viele Bilder vom Reagge Summer hoch, ich bin soooo gespannt!
Und da die Lisa beim Abschied gemeint hat, ich hätte ja noch nicht so viel auf eurem Blog hinterlassen (was ich ja auch garnicht zu bestreiten wage) hier eine kleine, hoffentlich etwas lustige Geschichte, brandneu aus meinem crazy daily life in Stuggi-Woogie:

Däsch steht relaxed am am U-Bahnbahnsteig Richtung Hbf (sie kommt gerade von der Arbeit). Plötzlich(!) hört sie (durch ihre musikdurchfluteten Ohren, wohlgemerkt) eine Durchsage: U 7 Richtung Ostfildern fährt ein. Ihre Bahn. Ihre Bahn. Ihre Bahn.
Panisch blickt Däsch auf die Anzeigetafel - die auf dem gegenüberliegenden Gleis. Dann auf den Tunnel, aus dem die U 7 gleich mit enormer Geschwindigkeit herausschießen wird. In sekundenschnelle wägt Däsch ab, ob es möglich wäre die Bahn, auch ohne überqueren der Gleise auf direktem Wege (denn das wäre zu gefährlich), zu bekommen. Sie entscheidet sich für ein klares (*Trommelwirbel*)JA! Schließlich hat sie ja noch junge Beine und ist heute, nebenbei bemerkt, schon innerhalb einer knappen viertel Stunde vom Löwenmarkt bis zur Motorstraße 24 gerannt (ein Weg für den der Bus mindestens 9 Minuten braucht) - ohne Abkürzung.


Däschmadame (18.8.07 20:03)
Aber zurück zum Thema.Nachdem diese Entscheidung also getroffen war, umklammert sie ihre Tasche etwas fester und setzt sich in Bewegung. Vorbei an den, gerade in die U 15 nach Stammheim einsteigenden Menschen, mit ein paar federnden Schritten um die Ecke elegant die drei Stufen Richtung Rolltreppe hinauf und mit viel, viel, ja zuviel Schwung eingebogen in dieselbige.
Die, unter größter Wahrscheinlichkeit frisch polierte und für alle Fälle mit Gleitmittel versehene, Metallplatte (kennt man ja - eine dieser Sorte, wo man manchmal erst draufspringen muss, dass sich das verdammte Ding endlich in Bewegung setze - oder auch nicht) sowie Däschs Chucks, mit ihrem garnicht mal sooo üblen Turnschuhprofil, können aufgrund ihrer Oberflächenbeschaffenheit nicht ideal miteinander kommunizieren (etwa wie bei einem Auto, das versucht auf einer Eisfläche zu fahren), was dazu führt, dass sich Däschs Oberkörper ein beträchtliches Stück entfernt ihrer Füße befindet (also versetzt quasi). Diese unvorhersehbare Gewichtsverlagerung lässt Däsch ein paar sehr elefantenähnliche Ausfallschritte machen,vergeblich versuchend wieder das Gleichgewicht zu erlangen.


Däschmadame (18.8.07 20:04)
Die zwei, durch die Metallplatten akkustisch noch verstärkten Trampelschritte waren auch den Passanten auf der gegenüberliegenden Rolltreppe nicht verborgen geblieben; und so werden sie Zeugen wie Däsch mit vielen "oooohhhhs" und "aaaauuuuuass" seitens der ganz früh das Unglück ahnenden Meute, die Rolltreppe hinaufsegelt und schließlich bäuchlings in diese kracht.

Nach dem ersten Schreckensmoment, sobald die Schmerzen einsetzen, rappelt sich Däsch auf (immernoch im Schutz der Rolltreppenwände), und - sich dem comicähnlichen Sturz blitzschnell bewusst - steht sie noch comicähnlicher auf, nun wieder im Sichtfeld der bestürzten Passanten und versichert ihnen lachend (denn man weiß ja wie schlimm es ist wenn man hinfällt und niemanden zum Lachen hat), dass alles okay ist.

Ende der Geschichte.

(etwas aprupt, aber ich kann nicht mehr und ihr sicher auch nicht)

Zur Information: Däsch hat ihre U-Bahn noch bekommen (es war die schnellste Verbindung ihres Lebens) und ein paar schöne blaue Flecke darf sie nun als Erinnerung an diesen fabelhaften Sturzn ihr Eigen nennen.

Huiuiui


MaxMaster (20.8.07 02:07)
Das hört sich aber echt super an, was ihr da treibt.Vor allem beneide ich euch um die ganzen Ausstellungen und Museen.Viel Spass noch ihr fehlt hier


PS:Ich bin am Vortag von eurer Abreise auch aufs Auge gefallen.


Die Netzwerker (20.8.07 21:37)
Däsch, wir haben euch knallhart durchschaut...!


Däschmadame (9.9.07 15:36)
Aha, jetzt weiß ich auch was ihr mit "euch" meint ;-)


LisaPisa (10.9.07 12:53)
Jaja ^^

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